Herzlich willkommen!

Der Bildungskongress Rettungsdienst geht in die nächste Runde. Wir arbeiten bereits an der Planung für 2027 – die genauen Termine und den Veranstaltungsort geben wir Ihnen in den kommenden Tagen an dieser Stelle bekannt.

Bleiben Sie dran – es lohnt sich!

Rückblick auf die Posterausstellung

ADHS im Rettungsdienst – Zwischen Hyperfokus und Erschöpfung
Pädagogische Wege zu einer resilienten Lern- und Arbeitskultur

Autorin: Ann-Kristin Esdar, B.A. Medizinpädagogik, Notfallsanitäterin
Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport / Malteser Bildungszentrum Euregio

Hintergrund und Zielsetzung
Der Rettungsdienst ist geprägt von hoher Dynamik, Zeitdruck und emotionaler Belastung. Gleichzeitig zeigen sich Hinweise darauf, dass neurodiverse Personen – insbesondere Menschen mit ADHS – überdurchschnittlich häufig in diesem Berufsfeld vertreten sind, ohne dass ihre spezifischen Belastungen und Potenziale systematisch untersucht wurden. Ziel dieser Arbeit war es, ADHS im Rettungsdienst nicht defizitär, sondern differenziert als Zusammenspiel von Risiken und Ressourcen zu analysieren und daraus pädagogische Handlungsperspektiven für eine resiliente Lern- und Arbeitskultur abzuleiten.


Rettungssanitäter:innen – Die vergessenen Teammitglieder im Rettungsdienst
Überblick über die Rahmenbedingungen der Ausbildung und deutschlandweite Fragebogenerhebung zu Einsatzgebieten und Tätigkeiten

Autor: Christian Frieß, M.A.
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fakultät Gesundheitswesen

Hintergrund
Rettungssanitäter:innen (RettSan) bilden einen essenziellen Bestandteil des Rettungsdienstes, ihre Ausbildung blieb jedoch seit 1977 nahezu unverändert. Bisher fehlte eine systematische Untersuchung zu Ausbildungsstrukturen, Tätigkeitsprofilen und subjektivem Kompetenzempfinden dieser Berufsgruppe.


Szenario-Debriefing in der Ausbildung von Gesundheitsberufen
Eine relevante Kompetenz für BerufspädagogInnen?

Autoren: Felix Ritter (Johanniter Akademie Niedersachsen/Bremen), David Hippler (ResQuality Dortmund), Prof. Dr. Sandra Tschupke (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften)

Hintergrund
Im Kontext der praktischen Ausbildung an Schulen des Gesundheitswesens spielt das Debriefing nach Simulationstrainings eine entscheidende Rolle für den Lernerfolg. Die Effektivität von Simulationstrainings und dem damit verbundenen Lernerfolg hängt von der Qualität des anschließenden Debriefings ab, welches den Lernenden hilft, ihre Erfahrungen zu reflektieren und Handlungsalternativen zu entwickeln und im Berufsalltag anzuwenden.


LehrLounge: Digitale Impulse für deinen Unterricht
Best-Practice-Beispiel: Lehrkräftefortbildung zum Einsatz digitaler Medien in der rettungsdienstlichen Ausbildung

Autorin: Anja Wingert, M.A., Rettungsingenieurin, Digital Learning Developer
Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen

Hintergrund
Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Berufs- und Arbeitswelt nachhaltig und stellt insbesondere die berufliche Bildung vor neue Herausforderungen. Studien wie ICILS 2023 zeigen einen deutlichen Rückgang computer- und informationsbezogener Kompetenzen bei Jugendlichen, während gleichzeitig eine intensive Mediennutzung zum Alltag gehört. Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen stehen somit vor der Aufgabe, Lernende mit heterogenen und teils defizitären Medienkompetenzen auf eine zunehmend komplexe, von VUCA-Faktoren geprägte Arbeitswelt vorzubereiten, obwohl sie häufig selbst nicht umfassend für den didaktisch fundierten Einsatz digitaler Medien qualifiziert sind.


Virtual Reality in der rettungsdienstlichen Bildung
Ein Systematic Review

Autoren: Jonas Wagenhals und Prof. Dr. Mandy Hommel
OTH Amberg-Weiden, Fakultät Elektrotechnik, Medien & Informatik

Hintergrund
Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) gewinnen zunehmend an Bedeutung. Insbesondere in der Notfallsanitäterausbildung können damit Lernziele erreicht werden, die unter realen Bedingungen schwer realisierbar sind. Als Simulationstrainings kommen VR-Anwendungen u.a. bei Szenarien mit Massenanfall von Verletzten (MANV) zum Einsatz. Diese Übersichtsarbeit widmet sich den Fragen der Verbreitung von AR/VR in der rettungsdienstlichen Bildung, den Fachgebieten der genutzten Szenarien und den bisher untersuchten Effekten im Vergleich zu herkömmlichen Trainings.


Resilienz im Rettungsdienst
Maßnahmen zur psychosozialen Stärkung von Einsatzkräften

Autoren: Dr. Corinna Posingies (Carl Remigius Medical School Frankfurt), Prof. Dr. Harald Karutz (MSH Medical School Hamburg), Hannah Sophie Thielen und Dr. Philipp Jann (Institut für Notfallpsychologie GmbH & Co. KG, Bielefeld)

Hintergrund
Einsatzkräfte im Rettungsdienst sind im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung und zu anderen Berufsgruppen einer deutlich erhöhten psychischen Belastung ausgesetzt. Neben punktuellen Extremereignissen tragen insbesondere kumulative Alltagsstressoren wie Schichtarbeit, Zeitdruck, Personalmangel und wiederholte Konfrontation mit Krankheit und Leid potentiell zur Entstehung psychischer Belastungsfolgen bei. Aktuelle Präventions- und Unterstützungsansätze fokussieren jedoch häufig auf Einzelereignisse und nachsorgende Maßnahmen.

Verlag Stumpf & Kossendey GmbH
Rathausstraße 1
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Telefon: 04405 9181-0

Bundesverband für Bildung im Rettungswesen e.V.
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Homepage: https://www.bildung-rettungswesen.de/
Telefon: 030 23258268

INOB – Institut für notfallmedizinische Bildung gGmbH
Deutenbacher Str. 1
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